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PUTINS NEUE MARINE DOKTRIN: Russland kann auch militärische Gewalt auf Hoher See anwenden – Video

c: Kreml

Die wichtigsten Bestimmungen der neuen Marinelehre der Russischen Föderation

Die neue russische Maritime Doctrine sieht eine Intensivierung der maritimen Aktivitäten in den Archipelen Spitzbergen, Franz-Josef-Land, Novaya Zemlya und Wrangel Island vor. 

Dies ist im Text des auf dem offiziellen Kremel-Portal der Regulierungsrechtsakte veröffentlichten Dokuments angegeben. Es wurde am Sonntag vom Präsidenten der Russischen Föderation, Oberbefehlshaber Wladimir Putin, unterzeichnet.

Anlässlich des Tages der russischen Marine, St. Putin nahm an den in St. Petersburg abgehaltenen Zeremonien teil und verkündete die neue Marinedoktrin seines Landes, das gemäß den neuesten geopolitischen Entwicklungen neu organisiert wurde.

Putin machte einige Erklärungen zur neuen 55-seitigen Marinedoktrin, die die Grundprinzipien und Ziele der russischen Marine enthält.

Russland kann ohne eine schnelle Flotte nicht existieren

Die Doktrin besagt, dass das heutige Russland ohne eine schnelle Flotte nicht existieren kann.

Laut den Nachrichten in Interfax wird in der New Military Naval Doctrine betont, dass die Grenzen zwischen dem Schwarzen Meer und der Arktisregion erneut geklärt wurden und dass sie so hart wie möglich und mit allen Mitteln für ihren Schutz kämpfen werden verfügbar.

In der erstmals seit 2015 erneuerten Doktrin heißt es, die größte Gefahr für Russland gehe von den USA und der Nato aus. Es wird behauptet, dass die Vereinigten Staaten von Amerika versuchen, die Weltmeere zu beherrschen, und dass dies eine große Bedrohung für die nationale Sicherheit Russlands darstellt. Es wird argumentiert, dass die Vereinigten Staaten Russlands Versuche blockieren sollten, den Zugang zu unterirdischen Reichtümern unter den Ozeanen zu beschränken.

Russland erweitert seine Nord- und Pazifikflotte

Russland will seine Forschung in der Arktis stärken und dort auch durch den Ausbau seiner Nord- und Pazifikflotte für „strategische Stabilität“ sorgen.

Ziel ist es auch, die Nordseeroute, die sie in der Arktis „sicher und wettbewerbsfähig macht“, und die Passage von Handelsschiffen von Europa nach Asien ermöglicht, ganzjährig verfügbar zu machen.

Russland kann auch militärische Gewalt anwenden, um seine Interessen auf hoher See zu verteidigen.

Ein weiterer markanter Punkt der neuen Marinedoktrin ist, dass Russland angibt, seine Interessen auch auf hoher See mit militärischer Gewalt verteidigen zu können. Die Doktrin besagt auch: "Wenn das Problem nicht auf diplomatischem Weg gelöst werden kann, kann Russland militärische Gewalt anwenden". Darüber hinaus heißt es, dass die russische Marine im Falle eines möglichen Krieges durch die Beteiligung ziviler Schiffe erweitert werden kann.

 

 

Ausbau der militärischen Infrastruktur der NATO in Richtung Russland

In Russlands New Military Naval Doctrine wird auch auf die Möglichkeit hingewiesen, dass die militärische Infrastruktur der NATO-Mitgliedsländer an die Grenzen Russlands verlagert wird und dass eine Reihe von Staaten, Regionen und Inseln Rechte von Russland beanspruchen werden. Darüber hinaus betont Russland in seiner Marinedoktrin, dass es darauf abzielt, die Sichtbarkeit einiger seiner militärischen Marinestützpunkte außerhalb der Landesgrenzen zu erhöhen.

Russland will auch den Bau moderner Flugzeugträger fortsetzen und vorantreiben.

Die Schwarzmeerflotte wird verstärkt, die militärische Infrastruktur auf der Krim ausgebaut

Russlands neue Doktrin beinhaltet auch Ziele zum Ausbau der militärischen Infrastruktur auf der Krim.

Es wird betont, dass auch die in der Region Sewastopol stationierte Schwarzmeerflotte verstärkt wird.

mil.ru/  

Hypersonic Zircon-Rakete an Marine geliefert

Die mit der neuen Spitzentechnologie entwickelte und erfolgreich fertiggestellte Hyperschall-Seerakete Zirkon wird in Kürze an die Marine ausgeliefert.

Diese Raketen werden in den kommenden Monaten zunächst auf der Fregatte Admiral Gorshkov stationiert.

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