Suche:

Kreuzfahrt News - Schifffahrtsnachrichten

Norwegen: Reederei Norled Fähre Hydra hat zwei wasserstoff Ballard Brennstoffzellen an Bord

c: Norled

Die weltweit erste wasserstoffbetriebene Fähre HYDRA, der norwegischen Norled, wurde mit zwei 200-kW-Brennstoffzellenmodulen ausgestattet, die von der kanadischen Firma Ballard Power Systems geliefert wurden.

„Der FCwave® ist eine echte Plug-and-Play-Lösung, die einen optimalen, emissionsfreien Ersatz für herkömmliche Verbrennungsmotoren an Bord von Schiffen bietet“, sagte Thomas Therkild Petersen, Marine Product Line Manager bei Ballard Power Systems.

„Es ist ein leistungsstarker, anpassungsfähiger Motor in einem Hybrid-Elektrosystem, das Brennstoffzellen enthält, die mit Batterien zusammenarbeiten, um effizienten, emissionsfreien Strom zu erzeugen.

„Mit diesem realen Beispiel können wir dazu beitragen, zu entmystifizieren, wie wir die Komplexität der Integration der Brennstoffzellentechnologie reduzieren – was für einige Schiffsbetreiber noch recht neu sein mag. Kurz gesagt, das ist wirklich emissionsfrei leicht gemacht.“

Die HYDRA, die weltweit erste Fährel, die mit Wasserstoff betrieben wird, wurde letztes Jahr von der norwegischen Westcon-Werft nach einem Design von LMG Marin geliefert. Die 82,4 m lange Fähre kann bis zu 300 Passagiere und 80 Autos befördern.

Die HYDRA verkehrt auf der Route Hjelmeland-Spikavik-Nesvik.

Der Antrieb erfolgt mit Brennstoffzellen von 2 x 200 kW und Generatoren von 2 x 440 kW, die zwei Schottel-Triebwerke antreiben, die eine Geschwindigkeit von neun Knoten ermöglichen. Die Fähre ist mit einem 80 m3 fassenden Tank zur Speicherung von Wasserstoff ausgestattet.

Das Industriegas- und Energieunternehmen Linde beleifert, die HYDRA mit flüssigem.
Der Wasserstoff wird aus dem neuen 24-MW-Elektrolyseur von Linde im Chemiekomplex Leuna in Deutschland produziert, der mithilfe der PEM-Technologie grünen Wasserstoff hegestellt wird.

Die HYDRA soll die jährlichen CO2-Emissionen um bis zu 95 Prozent reduzieren, versprechen die Betreiber und Zulieferer.

zum Archiv »