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Kreuzfahrt News - Schifffahrtsnachrichten

Maritimes Know-how im Kampf gegen Covid-19: Bremer Firma baut Roboter die Bakterien und Viren unschädlich machen

c: Loewe Marine

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 stellt auch die Schifffahrt, insbesondere den Bereich Kreuzfahrt, vor gewaltige Herausforderungen.

Um einen Beitrag zu leisten, diese Herausforderungen erfolgreich zu meistern, setzt das Bremer Unternehmen LOEWE MARINE auf die Kombination von Erfahrung und High-Tech.

RKI empfiehlt Hygienemaßnahmen zur Infektionsprävention

Wie das Robert Koch-Institut (RKI) als Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit empfiehlt, sind deshalb auch im maritimen Bereich Hygienemaßnahmen in Anlehnung an das Vorgehen bei SARS und MERS zur Infektionsprävention angezeigt. Das RKI verweist in diesem Zusammenhang zudem darauf, dass die bisher bekannten Daten zur Virusätiologie und zu den Übertragungswegen die Berücksichtigung von Erfahrungen mit der Influenza nahelegen.

Portfolio hochwirksamer Desinfektionslösungen

 Die Biosecurity Division der Bremer LOEWE MARINE unter der Leitung von Carsten Löhmer – die sich bereits seit einigen Jahren mit der Offshore-Infektionsprävention auseinandersetzt, um beispielsweise Norovirus-Ausbrüche zu verhindern oder einzudämmen – verfügt über ein maritimes Desinfektions-Know-how, das aktuell bei Reedereien und Schiffseignern mehr denn je gefragt ist. Es ist die Kombination aus einem weltweiten Netzwerk mit entsprechender Expertise in der Logistik und einem Portfolio hochwirksamer Desinfektionslösungen, dank der LOEWE MARINE für den Kampf gegen Covid-19 gerüstet ist. 

Neue maritime Desinfektionsphilosophie

LOEWE MARINE legt mit seiner Biosecurity Divison den Fokus auf die Sicherheit und das Wohlbefinden sowohl der Passagiere als auch der Crew. Unter Einsatz der besten verfügbaren Ressourcen und mit der Erfahrung aus erfolgreich realisierten maritimen Projekten in Europa und Asien findet das Team der LOEWE MARINE die optimale Desinfektionsstrategie – wenn es erforderlich ist, auch innerhalb kürzester Zeit vor Ort an jedem Punkt der Welt.

„Mit zwei laufenden Pilotprojekten entwickeln wir derzeit in Kooperation mit unseren skandinavischen Partnern STERISAFE und HANS BUCH eine neue maritime Desinfektionsphilosophie, deren Wirksamkeit sich bei multiresistenten Krankheitserregern sowie umhüllten und nicht umhüllten Viren und sogar bei Sporen und Pilzen bereits gezeigt hat“, erklärt Löhmer. „Während uns HANS BUCH mit Steri-7 ein hochwirksames Produkt zur konventionellen Hand- und Oberflächendesinfektion bereitstellt, das uns aufgrund seiner Alkoholfreiheit kürzere und somit schnellere Wege in der Logistik erlaubt, eröffnet unser Partner Sterisafe mit dem autonomen Desinfektionsroboter Sterisafe-Pro völlig neue Möglichkeiten der Kabinen-Desinfektion.“

Zugriff auf Desinfektionsroboter

Mit dem von Sterisafe entwickelten Roboter steht LOEWE MARINE der weltweit einzige seiner Art zur Verfügung, der in geschlossenen Räumen selbständig alle Bakterien und Viren auf allen Oberflächen bis in den letzten Winkel unschädlich machen kann. 

Dass der Einsatz des autonomen Desinfektionsroboters die Gesundheit des ausführenden Personals schützt und sich ausgesprochen effektiv gestaltet, ist in der aktuellen Covid-19-Krise von besonderer Bedeutung. „Wasser und Strom sind das einzige, was zum Einsatz des Sterisafe Roboters erforderlich ist. Der Anwender stellt den Roboter in den Raum, der desinfiziert werden soll. Anschließend versiegelt und verlässt er ihn“, erklärt Löhmer. „Der Roboter erzeugt nun Ozon, das alle Viren und Bakterien unschädlich macht. Abschließend wandelt der Roboter das Ozon wieder in Sauerstoff um. Zudem entfernt er auch alle unerwünschten Partikel aus der Luft. Nach der Anwendung des Sterisafe Roboters sind die Oberflächen des Raumes beziehungsweise der Kabine bis in den kleinsten Winkel vollständig frei von Viren und Bakterien.“

Weltweiter Einsatz

Die Effizienz des Roboters gemäß der Prüfnorm NF T 72 281 für Desinfektionsprozesse durch Vernebelung haben unabhängige Labors bereits bestätigt, unter anderem das Dänische Technologische Institut und das Hamburger Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Dr. Brill + Partner GmbH. Und auch in der Praxis hat sich der Sterisafe Roboter weltweit bereits erfolgreich bewährt, beispielweise in einem deutschen Universitätsklinikum.

Aktuell steht LOEWE MARINE, dessen umfassende Branchenkenntnis in einem globalen Netzwerk resultiert, mit mehreren Kreuzfahrtunternehmen in Kontakt. „Angesichts der jüngsten Ereignisse auf dem Kreuzfahrtsektor gilt es, schnell Hilfe bereitzustellen, um Kreuzfahrtschiffe wieder zu einem sicheren Ort zu machen“, sagt Löhmer. „Entscheidend ist die richtige Desinfektionsstrategie. Dank unserer Kontakte stehen uns die wirksamsten Mittel und Methoden sowie eine reibungslos funktionierende Logistik zur Verfügung. Doch erst eine genaue Analyse der vorherrschenden Situation in Kombination mit umfassender Kenntnis maritimer Anforderungen führt zur effizientesten Lösung.“

www.loewe-biosecurity.com

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