Suche:

Kreuzfahrt News - Schifffahrtsnachrichten

ROSTOCK PORT: Umweltschutz und Nachhaltigkeit - Beliebter Kreuzfahrthafen

c: Rostock Port

Projekte und Investitionen der ROSTOCK PORT GmbH

„Mehrere Großbauvorhaben, die bereits im zurückliegenden Jahr begonnen wurden, beschäftigten im ersten Halbjahr 2019 ROSTOCK PORT: der Neubau von Liegeplatz 23, die Schwerlastertüchtigung von Liegeplatz 15 auf Pier III, der Neubau bzw. die Optimierung der Liegeplätze 50 und 62/63 sowie der Bau eines neuen Terminals in Warnemünde. Bis Mai 2019 wurden Bauleistungen in Höhe von 15 Millionen Euro (bis Mai 2018: drei Millionen Euro) abgerechnet“, erläutert Jens A. Scharner.

Um Schiffe mit einer Länge von bis zu 220 bzw. 250 Metern im Fähr- und RoRo-Bereich abfertigen zu können, werden die Liegeplätze 62 und 63 seit letztem Jahr umgebaut. Durch die Erneuerung der Querkai am Hafenbecken A im Bereich des Liegeplatzes 50 werden auch hier künftig RoRo-Schiffe mit einer Länge von bis zu 250 Meter festmachen können. Beide Maßnahmen sollen bis Ende 2019 abgeschlossen werden. 

Zur Verbesserung von Qualität und Sicherheit der Kreuzschifffahrt in Warnemünde investieren das Land, die Hanse- und Universitätsstadt Rostock und ROSTOCK PORT in den Neubau eines weiteren Terminals am Liegeplatz P8.

Das Gebäude, 186 Meter lang und 30 Meter breit, soll zum Saisonstart der Kreuzschifffahrt im Frühjahr 2020 eröffnet werden. 

Die derzeit laufenden Investitionen im Fähr- und RoRo-Bereich mit einem Volumen von 18 Millionen Euro schaffen durch die Anpassung an die größten RoRo- und Fährschiffe die Voraussetzungen für den Einsatz von emissionsärmeren Schiffen und erhöhen die Angebotsfähigkeit im Überseehafen. Für das Jahr 2019 plant ROSTOCK PORT mit einem Investitionsvolumen von 40 Millionen Euro.

„Diese Herausforderung ist nur durch die bedarfsgerechte und zukunftssichere Finanzierung und Unterstützung durch die Gesellschafter Stadt und Land möglich, um die Wettbewerbsfähigkeit des Überseehafens in der Zukunft zu gewähren und die Leistungs- und hohe Innovationsfähigkeit der Unternehmen im Hafen sicherzustellen“, stellt Jens A. Scharner heraus.

Umweltschutz und Nachhaltigkeit 

Gegenwärtig laufen in der baubehördlichen Zuständigkeit der Hanse- und Universitätsstadt Rostock die Planungen für den Bau einer Landstromanlage in Warnemünde.

Eine entsprechende Absichtserklärung zur gemeinsamen Förderung einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Kreuzschifffahrt war mit AIDA Cruises im September 2018 unterzeichnet worden.

Ziel der Hanse- und Universitätsstadt Rostock ist die Bereitstellung einer Landstromversorgung an zwei Liegeplätzen im kommenden Jahr. 

Gleichzeitig unterstützt der Hafen Maßnahmen der Unternehmen zur Reduzierung der Emissionen und plant den Aufbau eines Luftmessnetzes in Warnemünde und im Überseehafen. Durch die Voraussetzungen bei Forschungseinrichtungen, bei maritimen Zulieferunternehmen, bei Werften und Reedereien in Rostock sehen wir im LNG-Bereich eine Spitzenstellung in Deutschland.

Der Hafen und die Hanse- und Universitätsstadt Rostock unterstützen dieses LNG-Cluster dadurch, dass im Hafengebiet eine Versorgung uneingeschränkt möglich ist und wir die Ansiedlung eines LNG-Terminals im Hafen Rostock unterstützen. ROSTOCK PORT ist überzeugt, dass unter anderem durch den Einsatz von alternativen emissionsärmeren Kraftstoffen für die Schifffahrt die Akzeptanz der Bevölkerung in der Hafenstadt Rostock weiter erhöht werden kann. 

Beliebter Kreuzfahrthafen - Livecam

Mit 196 Anläufen von 40 Kreuzfahrtschiffen an 115 Tagen erwartet der Standort 2019 ein erfolgreiches Jahr.

184 Mal legen die Schiffe in Warnemünde und zwölf Mal im Überseehafen an.

Der letzte Anlauf eines Kreuzfahrtschiffes in diesem Jahr wird am 4. Dezember in Warnemünde erwartet.

www.rostock-port.de/