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Kreuzfahrt News - Schifffahrtsnachrichten

Um ein Schiff perfekt in Szene zu setzen, muss der Shipspotter zunächst den besten Beobachtungsplatz finden und die Lichtverhältnisse an diesem Ort beachten. In Deutschland ist Hamburg das beliebteste Ziel zum Shipspotting, da die norddeutsche Metropole den größten Seehafen Deutschlands besitzt.

Mit mehr als 200 Schiffsanläufen verschiedener Reedereien im Jahr eignet sich die Hansestadt ideal zur Beobachtung und zum Fotografieren der Ozeanriesen. Von Profi-Fotografen werden einige besonders gut geeignete Schiffsbeobachtungspunkte in Hamburg empfohlen. Demnach zählt der Rüschpark zu den Geheimtipps für Schiffsbeobachter.

Der neben der Airbuswerft am Finkenwerder Ufer gelegene Park bietet einen perfekten Ausblick auf die Elbe. Kreuzfahrtschiffe können von hier aus nächster Nähe betrachtet werden.

Zu den größten Kreuzfahrtschiffen der Welt zählt die 362 Meter lange Allure of the Seas sowie die Oasis of the Sea. Beide Schiffe bieten Platz für 5.400 Passagiere. Der Bau dieser Kreuzfahrtschiffe kostete insgesamt 1,2 Milliarden Dollar. Zu den besonderen Einrichtungen der Schiffe gehört die sogenannte Glücksspiel-Etage.

Das 5.500 Quadratmeter große Casino Royale verfügt über mehr als 500 Spielautomaten und 27 Tischspiele wie Roulette, Blackjack und Poker. Gäste können sich auf diesen Schiffen wie in Las Vegas fühlen. Die edle Einrichtung und der exklusive Cocktail-Service erinnern an Sin City. Im Museum of Gaming, das sich in der Schiffsmitte befindet, können sich interessierte Gäste auf diesen Kreuzfahrtschiffen über die Geschichte der Casinos informieren.

Um Schiffe vor der Kulisse der Elbphilharmonie abzulichten, sollten sich Shipspotter einen Platz am Hamburg Cruise Center in der HafenCity suchen. Geeignete Beobachtungsplätze für große Schiffe gibt es auch am südlichen Teil des Elbufers. Bei einem schönen Blick auf den Hamburger Hafen können ein- und ausfahrende Schiffe betrachtet werden.  

Foto HCD

Beeindruckende Fotomotive: hell erleuchtete Kreuzfahrtschiffe

Am Cruise Center Altona, dem zweiten Kreuzfahrtterminal in Hamburg, legen Kreuzfahrtschiffe mit einer Länge von bis zu 300 Metern an. Die beste Sicht auf die Schiffe haben Shipspotter Experten zufolge von der Dachterrasse aus. Ein weiterer beliebter Platz zum Shipspotting ist das nahe gelegene Dockland.

Das futuristische sechsstöckige Gebäude bietet von der Dachterrasse aus einen optimalen Ausblick auf die Elbe und die Schiffe. Profi-Fotografen bevorzugen die Abenddämmerung zum Ablichten der vorbeifahrenden Ozeanriesen. Da auf der Dachterrasse immer ein frischer Wind weht, sollten neben der Fotoausrüstung auch eine warme Jacke und ein Schal eingepackt werden. Das dritte Hamburger Kreuzfahrtterminal, das Cruise Center Steinwerder, befindet sich seit dem Jahr 2005 am Kronprinzenkai.

Die Aussichtsterrasse des am südlichen Hafenbereich der Elbe gelegenen Terminals bietet einen interessanten Ausblick auf den Vorhafen. Riesige Containerschiffe, Fähren und traditionelle Großsegler können an der niedersächsischen Nordsee beobachtet und fotografiert werden.

Besonders gute Plätze für Shipspotter befinden sich auf Wangerooge, der östlichsten der Ostfriesischen Inseln. Von Fotografen wird das Shipspotting vor allem nachts empfohlen, da die hell erleuchteten Schiffe beim Anfahren der umliegenden Häfen besonders schöne Fotomotive darstellen. Neben Fährschiffen sind rund um die Uhr auch Segelschiffe und Fischkutter unterwegs.

HH Hafengeburtstag