Suche:

Kreuzfahrt News - Schifffahrtsnachrichten

MS DELPHIN: zwielichtiger Grieche soll das Schiff gechartert haben:

totgeglaubte leben länger, behauptete das Seereisen Portal am 11. Mai (s.hier), nachdem die angesehene CIN über eine Charter der neuen südamerikanischen Firma PAMPA Cruises, berichtete. Unsere Recherchen ergeben ein düsteres Bild.

Als CEO von Pampa Cruises und auch Alteza Cruises fungiert der Grieche Aristotelis Politakis mit Sitz in Buenos Aires. Ende 2017 wurde bereits eine Charter für die Delphin für Alteza Cruises verkündet. Die ersten Kreuzfahrten ab/an Buenos Aires für Februar 2018 wurde beworben und Tickets verkauft. Die Delphin, vorher wurde die Orient Queen genannt, kam nicht und die Kunden warten immer noch auf die Rückzahlung der bezahlten Tickets (s.hier). Website und Facebook Einträge sind offline. PAMPA Cruises hat auch ihren Werbeclip in You-Tube gelöscht, eine Website gibt es nicht. Sorry Cola-Baron Pradeep Agrawal.  

Thank You VW: Dank Milliarden-Strafe werden US-Fähren elektrifiziert

Das Washington State Department of Transportation und die Washington State Ferries (WSF) kündigten kürzlich ihre Absicht an, die drei größten Schiffe des Systems, die Jumbo Mark II-Klasse, teilweise zu elektrifizieren. Diese dieselelektrischen Fähren werden jeweils zwei von vier Motoren aufgeben, um Platz für 100 Tonnen Batterien zu schaffen, und der erste Umbau könnte in nur zwei Jahren zwischen Bainbridge und Seattle verkehren. 

Die Kosten für das WSF-Projekt werden auf 30 Millionen US-Dollar pro Schiff geschätzt, und Washingtons Anteil am Volkswagen-NOx-Fonds kann zur Deckung der Ausgaben beitragen. 

Im Rahmen einer Vergleichsvereinbarung mit der Bundesregierung hat Volkswagen einen Mitigations-Treuhandfonds in Höhe von 2,7 Milliarden US-Dollar eingerichtet, um die Umweltauswirkungen von Dieselfahrzeugen, die in den USA verkauft wurden, mit nicht-konformen NOx-Emissionskontrollen zu kompensieren. Der Ersatz älterer Dieselmotoren gehört zu den kostenwirksamsten Optionen zur Verringerung der NOx-Emissionen, und viele Häfen und Schiffsbetreiber können von dem Ausgleichsfonds profitieren. 

Singapore CT

Dreamlines: Global Ports Holding plc investiert 13 Mio. EUR in Kreuzfahrt-Plattform

Die türkische Global Ports Holding (GPH) sich auf das Management von Cruise Terminals spezialisiert. Die Firma reiht sich in die Liste der Investoren (s.hier), die in die nimmersatte Dreamlines Geld pumpt. Mit einer Wandelanleihe von 13 Mio EUR soll das Wachstum von Dreamlines finanziert werden, aber auch die Übernahme des britischen OTA CRUISE 1st.

"Das am schnellsten wachsende Kreuzfahrt-Online-Reisebüro und der größte Kreuzfahrthafenbetreiber Dreamlines und Global Ports Holding sind perfekt darauf ausgerichtet, die Nachfrage der Passagiere nach einzigartigen Kreuzfahrten zu befriedigen", behauptet Felix Schneider, Gründer und CEO von Dreamlines.

GPH betreibt Cruise Terminals im Mittelmeer, aber auch das Singapore Cruise Terminal und neu Kuba gehören zum Portfolio der Firma. 

GENTING – LLOYD-Werft: zwei Global-Klasse kommen zur Endausrüstung

Genting Hong Kong hat sich durchgerungen auch Neubauten bei der Lloyd-Werft in Bremerhaven zu bauen, so die Geschäftsführer in einem Interview mit der „Nordsee-Zeitung“. So sollen zwei der drei 204.000 BRZ Global-Klasse Schiffe in Bremerhaven zur Endausrüstung kommen. Im März begann der Bau der Schiffe bei der MV-Werften, Ablieferung an Genting ist für 2020 geplant.

Im Oktober wird die Crystal Serenity“ für einen Monat eindocken. Sie wird, so wie im vergangenem Jahr die „Crystal Symphony“, aufwendig renoviert.