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Kreuzfahrt News - Schifffahrtsnachrichten

 "Es gab Gewalt und Aggressionen und sie haben gedroht, über Bord zu springen, daher sahen wir keine Alternative als die Flüchtlinge in den Kabinen einzusperren ", sagte ein DFDS-Sprecher (siehe Video). 

DFDS hat türkisches Wachpersonal eingestellt und die UNO Behörden an Bord eingeladen, um die Männer zu befragen, von denen mindestens sechs aus Marokko und vier aus Algerien stammen sollen. Die Flüchtlinge behaupten 8.000 EUR für ihre Flucht bezahlt zu haben. 

Das dänische Außenministerium hat Verhandlungen mit Ankara, Kiew, eröffnet und weil die Fähre unter der litauischen Flagge fährt auch mit Vilnius. 

"Das Problem kann gelöst werden. Alles was man braucht ist eine schnelle Entscheidung aus Ankara oder Kiew, "sagte eine dänische Außenministerium Quelle mit Kenntnis vonden Verhandlungen. 

Ein Sprecher des ukrainischen Grenzschutzes sagte, die Männer wollten von der Türkei nach Rumänien gehen, sind aber auf der falschen Fähre in der Ukraine gelandet, wo sie nicht aufgenommen werden können, weil sie keine Dokumente haben. 

"Das Problem ist, dass die Türkei sie nicht wieder nehmen will, aber die Türkei sollte sie nehmen, weil sie von der Türkei nach der Ukraine segelten ", sagte die Quelle und,fügte hinzu, dass in Übereinstimmung mit der bilateralen Vereinbarung, das Land aus dem die Flüchtlinge stammten, verpflichtet sei diese wieder zurückzuholen. 

Ein Sprecher des türkischen Außenministerium sagte, dass der Fall durch "alle zuständigen Institutionen" untersucht wurde. 

DFDS vermutet, dass die Männer versteckt in einem Trailer, der an Bord geladen wurde, versteckt wurden, auf die Fähre gelangten. 

Ein Reedereisprecher sagte, die beste Lösung wäre wenn die Ukraine oder die Türkei zustimmen würden, die Migranten aufzunehmen. Oder sie zu ihrem heimatland zurückzuschikcne sobald eine entsprechende Bestätigung ihrer Nationalität vorliegt.

"Es ist völlig unzumutbar, dass wir mit dieser Situation umgehen sollten", sagte DFDS. "Dies ist eine Angelegenheit, welche die Grenzkontrollen behandeln sollten, nicht ein Transportunternehmen." 

Die in 2 Kabinen eingeschlossenen Flüchtlinge randalieren, legten mehrfach Feuer und wie im Video zu sehen ist demolierten die Kabinentüren.