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Kreuzfahrt News - Schifffahrtsnachrichten

Die Konferenzen „Unser Ozean“ sind eine Reaktion auf diese wachsenden Herausforderungen. Bei der Vorbereitung der diesjährigen Konferenz hat die EU erfolgreich mit Regierungen, Privatunternehmen und Non-Profit-Organisationen aus einem breiten Spektrum von Bereichen zusammengearbeitet, um ambitionierte, messbare Handlungsverpflichtungen zu erreichen, die von kleineren, aber vielversprechenden, innovativen Ansätzen bis zu umfangreichen weltweiten Eingriffen reichen.

Ausgewählte Verpflichtungen

Die Meeresverschmutzung stellt mit über 10 Millionen Tonnen Müll, die jedes Jahr ins Meer gelangen, ein enormes Problem dar. Bis zum Jahr 2050 könnte es in unseren Ozeanen mehr Plastik als Fische geben. Auf der von der EU veranstalteten Konferenz wurden zahlreiche Initiativen vorgeschlagen, darunter auch die Folgenden:

  • MULTINATIONAL: Konsumgüterkonzerne wie Unilever, Procter & Gamble, PepsiCo, Marks & Spencer, MARS, Werner & Mertz und Carrefour kündigten durchweg an, in den kommenden Jahren erheblich weniger Kunststoff zu verwenden.
  • ÖSTERREICH: Der Chemikalien- und Düngemittel-Konzern Borealis mit Sitz in Wien gab bekannt, dass er 15 Mio. EUR in das mechanische Recycling von Polyolefinen investiert, die unter anderem in Verpackungen enthalten sind.
  • VEREINIGTES KÖNIGREICH: Die Ellen-MacArthur-Stiftung vergab anlässlich der Konferenz „Unser Ozean“ die prestigeträchtige Auszeichnung „Circular Design Award“, die im Rahmen ihrer mit 8,5 Mio. EUR dotierten Initiative für eine neue Kunststoffwirtschaft Anstöße für Innovation geben soll. Sky will in einem Zeitraum von fünf Jahren 30 Mio. EUR für die Schaffung eines Innovationsfonds zur Rettung der Ozeane bereitstellen, um Ideen zur entwickeln, wie verhindert werden kann, dass Plastik ins Meer gelangt, und entsprechende Technologien bereitzustellen.
  • EU: Die Europäische Kommission will bis Ende 2017 alle Einweg-Plastikbecher in Wasserspendern und Verkaufsautomaten in ihren Gebäuden in Brüssel abschaffen.

Meeresschutz – Weniger als 5 % der Meeres- und Küstengebiete weltweit sind derzeit per Gesetz geschützt, und der Anteil der Gebiete, in denen diese Gesetze durchgesetzt werden, ist noch geringer, obwohl die 4. Konferenz „Unser Ozean“ für erhebliche Dynamik und für Fortschritte in Richtung auf das UN-Ziel gesorgt hat, bis zum Jahr 2020 einen Anteil geschützter Gebiete von 10 % zu erreichen. mehr...