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Kreuzfahrt News - Schifffahrtsnachrichten

Michael Thamm, Group CEO Costa Group & Carnival Asia, freut sich über die ersten Ergebnisse der im März 2017 unterzeichneten Absichtserklärung: "Dank der Zusammenarbeit mit Mercy Ships können wir die Menschen unterstützen, die es am meisten benötigen. Da dies unsere zentralen Unternehmenswerte widerspiegelt, kann es unsere Crew kaum erwarten, aktiv zu werden und etwas an die Gesellschaft zurückzugeben. Die überwältigende Resonanz unserer Mitarbeiter, an diesem Projekt mitzuwirken, macht mich sehr stolz."

Die "Africa Mercy" ist das größte Krankenhausschiff der Welt, das einer nichtstaatlichen Organisation gehört. Mercy Ships bietet kostenfreie Operationen sowie Zahnbehandlungen für Patienten mit dringenden medizinischen Bedürfnissen. Aktuell sind auf dem Schiff über 400 Freiwillige aus mehr als 40 Ländern im Einsatz. AIDA Cruises besetzt durchgehend eine Ingenieursstelle an Bord.

"Tomislav Zubovic und alle weiteren freiwilligen Helfer werden nicht nur kräftig mitarbeiten, sondern ihr Wissen auch mit den anderen Volontären an Bord teilen. So sorgen wir für einen nachhaltigen Nutzen über das Programm hinaus", erklärt Michael Thamm.
Der 28-jährige Zubovic hat nach seinem Studienabschluss als Schiffsingenieur bereits auf verschiedenen AIDA Schiffen, darunter AIDAsol und AIDAluna, gearbeitet. "Ich bin begeistert", sagt Zubovic. "Wir bewegen hier wirklich etwas und ich freue mich auf die Herausforderung, beim Betrieb dieses Schiffes zu helfen, das so vielen Menschen Hoffnung bringt."

Das Freiwilligenprogramm ist nur eine von mehreren Aktionen, die AIDA Cruises und Mercy Ships im Rahmen ihrer Kooperation umsetzen. Das Rostocker Kreuzfahrtunternehmen wird darüber hinaus Gäste, die mit AIDA reisen, für Mercy Ships und deren Aufgaben sensibilisieren. Die Offiziere und Techniker von Mercy Ships wiederum erhalten die Möglichkeit, Praxiserfahrung im Seebetrieb zu sammeln und ihre nautische Expertise an Bord der AIDA Flotte zu erweitern.

Zudem spendete die Costa Gruppe, zu der auch AIDA Cruises gehört, 100.000 Euro Soforthilfe an den gemeinnützigen Verein.

Die "Africa Mercy", welche von der Wohltätigkeitsorganisation Mercy Ships betrieben wird, bricht im August 2017 nach Douala, Kamerun, auf. Die ehemalige Hauptstadt und größte Stadt des Landes beherbergt auch den größten Hafen Westafrikas.

Die Qualität der Gesundheitsversorgung in Kamerun ist immer noch vergleichsweise niedrig. Die durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei lediglich 56 Jahren.
 Das Land selbst jedoch ist politisch und gesellschaftlich relativ stabil, was die Entwicklung von Landwirtschaft, Straßen und Bahnlinien sowie verschiedenen Industrien begünstigte.

Mercy Ships

Mercy Ships ist eine internationale NGO, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Zugang zur medizinischen Grundversorgung in Entwicklungsländern zu verbessern. Sie betreibt das weltgrößte, nicht militärische Lazarettschiff, die Africa Mercy, mit einer Besatzung von über 400 ehrenamtlichen Helfern aus 40 verschiedenen Ländern.

Mercy Ships bietet freie ärztliche und zahnärztliche Behandlungen dort an, wo dringende medizinische Behandlungen notwendig sind. Dabei arbeitet Mercy Ships mit den Regierungen der jeweiligen Länder zusammen, um das Angebot und den Zugang zum lokalen Gesundheitssystem durch Weiterbildungs- und Infrastrukturentwicklungsprogramme zu verbessern. www.mercyships.org