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News - Maritime Nachrichten

19.01.2017

Standards und Zertifikate im Seetransport

Hamburg

Vor einigen Jahren waren die Normen und Zertifikate im internationalen Seetransport nur für einige wenige Firmen relevant, die unmittelbar im Im- und Export tätig waren. Doch in einer immer globaler werdenden Welt hat sich das natürlich deutlich verändert. Denn auch immer mehr kleinere Unternehmer beziehen Waren selbst direkt aus dem Ausland.

Das bedeutet für sie natürlich, dass sie sich um die Abfertigung und die Papiere selbst kümmern müssen. Und auch für Privatpersonen wird das Thema Import von Produkten, meist aus Asien, immer wichtiger. Denn wenn zum Beispiel eine Selbstständigkeit vorbereitet wird ist es natürlich wichtig die eventuellen Fallstricke und natürlich auch die entsprechenden Standards zu kennen.

Deshalb möchten wir in diesem Text ein paar Informationen rund um das Verschiffen von Waren per Container zusammenstellen, um Ihnen auf unserer Webseite nicht nur Informationen über das Verreisen mit Containerschiffen bieten zu können, sondern auch Informationen über den eigentlich Zweck von Containerschiffen bieten zu können.

Welche Maße weisen Frachtcontainer auf? 

Bereits die Maße für Container sind weitgehend standardisiert. Denn so kann gewährleistet werden, dass die Infrastruktur an verschiedenen Umschlagplätzen auf der Welt stets passend ist. Und auch auf den Schiffen ist es natürlich von Vorteil, wenn nur eine standardisierte Größe an Containern vorhanden ist.

Darüber hinaus bietet es den Planern natürlich auch deutlich bessere Möglichkeiten, wenn sie stets mit einer Einheitsgröße planen können. Für gewöhnlich werden 20 Fuß Container und 40 Fuß Container verwendet. Dabei beziehen die 20 Fuß sich jeweils auf die Länge. Die Breite und Höhe ist bei beiden Containermaßen mit 2,352 bzw. 2,390 Metern identisch.

Ein 20 Fuß Container hat allerdings nur eine Länge von 5,898 Metern, während ein 40 Fuß Container logischerweise doppelt so lang, also 12,032 Meter, ist. Wer nicht dauerhaft, sondern nur temporär einen Container benötigt, der kann Standard See Container mieten auf braun-container.de.

Welche Arten von Sendungen gibt es? 

Zunächst gibt es natürlich die Standardsendungen. Bei diesen beauftragt eine Einzelperson den Transport eines Containers und bestückt diesen auch alleine. Sie ist also alleine für den Inhalt des Containers verantwortlich und muss sich deshalb auch um die Papiere und eventuell weitere auftretende bürokratisch Hürden kümmern.

Damit es bei der Einfuhr von Gegenständen nicht zu unerwarteten Problemen kommt, sollte man sich außerdem auf der Webseite vom Deutschen Zoll informieren, wenn man sich bei den Einfuhrbestimmungen von einzelnen Waren nicht sicher ist.

Denn so lässt sich eine böse Überraschung verhindern. Wenn der Container nur von einer Person vollständig beladen wird, dann spricht man von einer FCL-Sendung. Also von einer Full Container Load.

Wenn sich mehrere Parteien einen Container teilen, dann spricht man von einer LCL-Sendung. Diese Abkürzung steht von Less Container Load. Also für eine Menge an zu transportierenden Dingen, die einen Container nicht vollständig ausfüllen und deshalb mit den Sendungen weiterer Personen gemeinsam in einem Container verschifft werden.

Wem dies zu kompliziert ist, der kann einen Full Destination Service beauftragen. Bei diesem kümmert sich der Spediteur um die Abwicklung. Es wird also die Entladung des Containers übernommen und der Kunde erhält seine Ware bis in die eigene Wohnung, bzw in die Betriebsstätte seines Unternehmens geliefert.