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News - Maritime Nachrichten

04.01.2017

Scandlines Hybride-Fähre Copenhagen wieder in der Werft.

Rostock

Nach nur 14 Tage im Betrieb, musste die Reederei Scandlines ihre neue Fähre Copenhagen wieder zur FAYARD Werft in Dänemark, zur Reparatur eindocken. Die Färhe die zwischen Gedser und Rostock in Tandem mit ihrer baugleichen Schwester BERLIN, im Einsatz war, ging am Dienstagabend zurück zu Fayard.

Der Aufenthalt wird voraussichtlich zwischen 8 und 10 Tage dauern. Danach kommt dann die Berlin in die Werft.

Die Fähren, die besonders umweltfreundlich sein sollen, pusten schwarze Rauchwolken aus dem Schornstein. Stellt sich nun heraus, das Kraftstoffeinspritzsystem des Typs Common Rail ist falsch. Das Einspritzsystem, war anscheinend falsch dimensioneirt für beide Fähren, und muss nun komplett ersetzt werden. Kopenhagen und Berlin

Die Probleme mit dem Injektionssystem war allgemein sichtbar, und Sehleute fragten sich warum soviel schwatter Rauch aus den Kamin der beiden neuen ,umweltfreundlichen Fähren“, quoll.

Während des Werftaufenthaltes der Copenhagen wird der Fahrplan von der Fähre Kronprinz Frederik übernommen, sodass der Fährverkehr wie gewohnt statt finden wird.

Sobald die Arbeiten auf der Copenhagen beendet sind und die Fähre ihren Dienst wieder aufnimmt, folgt die Schwester Berlin.

Scandlines ist zuversichtlich das die Fähren ihren Dienst ohne markanten Rauchwolken Ende des Monats aufnehmen werden und ihrem Credo „umweltfreundlich“, gerecht werden.

Das problem mit dem Einspritzdüsensystems war bereits bei der in Dienststellung am 21. Dezember 2015 bekannt, siehe Presse Mitteilung der Reederei:
„Gemeinsam mit dem Hersteller der dieselelektrischen Motoren der Schiffe, MaK/Caterpillar, hat Scandlines entschieden, dass eine Anpassung des Einspritzdüsensystems (Common Rail) in den Motoren der „Berlin“ als auch der „Copenhagen“ vorgenommen werden muss. Leider können die neuen Einspritzmodule frühestens am 1. Januar 2017 geliefert werden, weshalb der Umbau auf beiden Fähren im Laufe des Januar 2017 durchgeführt wird. Der Fahrplan wird sich aufgrund des Werftaufenthalts jedoch nicht ändern, da die „Kronprins Frederik“ die beiden Fähren im Januar auf der Strecke Rostock-Gedser abwechselnd ablösen wird". mehr...