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News - Maritime Nachrichten

09.01.2017

NOK: Ein Jahr nach der Kollision der Schwebefähre

Schwebefähre / Foto NDR.de

NDR.de

Wer in Schleswig-Holstein wohnt, der kannte sie: Die historische Schwebefähre, die mehr als 100 Jahre lang in Rendsburg an der Eisenhahnhochbrücke hing und Autos und Fußgänger über den Nord-Ostsee-Kanal brachte. Am 8. Januar 2016 - genau vor einem Jahr - geschah ein folgenreicher Unfall.

NDR.de hat eine Chronologie der Ereignisse seit der Kollision im Januar 2016 zusammengestellt.

8. Januar: Die historische Schwebefähre - auch Eiserne Lady genannt - prallt mit einem Frachter zusammen. Die Schwebefähre schwankt stark und dreht sich an den Seilen. Der Maschinenführer wird verletzt. Zum Glück ist nur ein einziger Passagier an Bord. Er wird leicht verletzt. Kanal und Hochbrücke werden gesperrt.

11. Januar: Das Wasser- und Schifffahrtsamt informiert über die Schäden. Die gesamte Fähre ist demoliert. Außerdem sind zwei von zwölf Tragseilen bei der Kollision gerissen. Auch der Schienenwagen, an dem die Fähre montiert ist, scheint verbogen zu sein. Die Bürgermeister von Rendsburg und Osterrönfeld fordern eine adäquate Ersatzverbindung.

12. Januar: Experten haben Zweifel, dass die Fähre zu retten ist. Schleswig-Holsteins Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) schaltet sich ein. Er will sich für den Erhalt der Schwebefähre einsetzen und appelliert an Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), die Fähre reparieren zu lassen. Denn Eigentümer von Fähre und Hochbrücke ist der Bund.

19. Januar: Es gibt positive Zeichen vom Bund. "Unser Ziel ist es, die Schwebefähre so schnell wie möglich zu reparieren und instand zu setzen", sagt der Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt, Hans-Heinrich Witte. mehr...