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News - Maritime Nachrichten

03.01.2017

Italienische Fähre: Leiche einer Deutschen nach zwei Monaten gefunden

Genua

Der Körper einer 74-jährigen Passagierin, die am 30. Oktober 2016 auf der Fähre Sharden verschwunden ist, wurde laut der mirror.co.uk, im Lüftungsschacht des Schiffes gefunden.

 

Die Frau fuhr mit ihrem Mann von Genua mit der Fähre Sharden, der italienischen Fährgesellschaft Tirrenias , gebaut 2005, die bis zu 850 Autos und 2908 Passagiere befördern kann.

Das deutsche Paare aus München, verbrachten ihren Urlaub in Sardinien. Ende Oktober nahm das Paar die Fähre von Porto Torres in Sardinien zurück nach Genua. 

Der Ehemann erklärte sie hätten in Schlafsesseln geruht, als er später aufwachte stellte er fest das seine Ehefrau verschwunden war, meldete der diese der Besatzung.

Der Kapitän befahl, dass das gesamte Schiff durchsucht wurde, aber die Frau konnte nicht gefunden werden, was zu Spekulationen führte, dass sie über Bord gegangen war oder das Opfer eines Verbrechens sein könnte. Der Eheann gab zu, dass seine Frau manchmal desorientiert sei und in den Maschinenraum gelangt war, wo sie in den Lüftungsschacht stürzte. Dennoch kritisierte er die Mannschaft, die anscheinend nur ein oberflächliche Suche des Schiffs durchgeführt zu haben. 

Eine Stellungnahme über das Ausmaß der vorgenommenen Suchaktion gibt es seitens der Reederei nicht. 

Der Leichnam der Frau wird noch in Genua gehalten, da die Staatsanwaltschaft noch kein grünes Licht gegeben hat, für die Überführung nach Deutschland. more...