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News - Maritime Nachrichten

14.02.2017

Stena Line und Mercy Ships starten langfristige Partnerschaft

Pascal Andréasson, Marketingleiter Mercy Ships Schweden und Niclas Mårtensson, CEO Stena Line

Africa Mercy

Göteborg

Mercy Ships betreibt das weltweit größte zivile Hospitalschiff. Mit der Africa Mercy unterstützt die Organisation die Ärmsten der Armen mit kostenlosen Gesundheitsleistungen direkt vor Ort und leistet nachhaltige Entwicklungsarbeit in Dritte-Welt-Ländern. Seit 1978 konnte Mercy Ships mehr als 2,5 Millionen Menschen helfen.

 

Die ständige Besatzung des Schiffes besteht aus mehr als 400 freiwilligen Chirurgen, Krankenpflegern, sowie technischen und maritimen Facharbeitern aus über 40 Ländern.

 

 Die durchschnittlich 1000 Freiwilligen im Jahr zahlen ihre eigenen Aufwendungen, um Menschen in Not mit sicheren Operationsverfahren und Gesundheitsfürsorge zu helfen.

„Bei Mercy Ships gehen enorme Einsatzbereitschaft und fachliche Qualifikation Hand in Hand. Ebenso wie Stena Line sieht Mercy Ships die Vorteile und Flexibilität des Einsatzes auf dem Meer. Wir legen viel Wert auf Nachhaltigkeit, wozu mehr gehört als nur Umweltinitiativen. Unsere Partnerschaft mit Mercy Ships erlaubt es uns, zusammen mit unseren Mitarbeitern, Kunden und Partnern langfristig dort Hilfe zu leisten, wo sie am dringensten benötigt wird.”, sagt Niclas Mårtensson, Geschäftsführer von Stena Line.

„Wir freuen uns sehr über die große Unterstützung durch Stena Line. Sie haben sich unsere Mission wirklich zu Herzen genommen und zeigen enormes Engagement.”, sagt Pascal Andréasson, Marketingleiter bei Mercy Ships Schweden.

Ende Januar besuchte Stena Lines CEO Niclas Mårtensson die Africa Mercy, die zur Zeit in Cotonou, Benin ankert, um die Arbeit auf dem Schiff selbst zu erleben. Das Schiff war früher eine skandinavische Zugfähre, die zu einem seetauglichen Lazarett mit fünf Operationssäälen umfunktioniert wurde. Sie ankert jeweils für 10 Monate in afrikanischen Küstenstädten.

Niclas Mårtensson konnte bei seinem Besuch viele Eindrücke sammeln: “Ich sehe großen Bedarf in Afrika, wo Mercy Ships und seine Freiwilligen viel bewirken. Während meines Aufenthaltes an Bord des Schiffes wurde mir klar, dass dies ein Beitrag von lebenswichtigem Ausmaß ist.”

Über die Informationskanäle von Stena Line werden etwa 10 Millionen Menschen jährlich mit Informationen über Mercy Ships erreicht. Ab Frühjahr 2017 wird Stena Line zudem auf allen Linien der Reederei über die Arbeit von Mercy Ships informieren, um deren Bekanntheitsgrad weiter zu steigern. Stena Line arbeitet außerdem an einem Programm zur Förderung von Mitarbeitern, die sich als Freiwillige auf den Mercy Ships-Schiffen engagieren wollen.

Über Mercy Ships

Mercy Ships nutzt Hospitalschiffe, um kostenlos medizinische Hilfe und langfristige Entwicklungsarbeit in den ärmsten Länder der Welt zu leisten. Die Organisation wurde 1978 von Don und Deyon Stephens gegründet. Seitdem wurden in mehr als 70 Ländern Gesundheitsdienstleistungen im Wert von über 1,3 Millionen USD erbracht und mehr als 2,5 Millionen Menschen direkt geholfen. Jedes Jahr arbeiten durchschnittlich 1000 Freiwillige aus über 40 Ländern an Bord. Weitere Informationen unter:

www.MercyShips.org

Über Stena Line

Seit ihrer Gründung im Jahr 1962 hat sich die schwedische Reederei Stena Line mit aktuell etwa 5.000 Angestellten zu einem der größten Fährunternehmen der Welt entwickelt. Im Jahr 2016 transportierte die Flotte über 7 Millionen Passagiere, 1,5 Millionen Autos und 2 Millionen Frachteinheiten zwischen den Niederlanden und Großbritannien, auf der Irischen See sowie auf der Ostsee zwischen Dänemark, Norwegen, Schweden, Polen, Lettland und Deutschland. Die Flotte besteht aktuell aus 35 Schiffen, die Ziele auf 20 Routen anfahren. Darüber hinaus gehören umfangreiche Pauschal- und Serviceangebote zu den Leistungen des Unternehmens.Stena Line operiert in Deutschland von vier Häfen und zwei Standorten aus, dem Hauptsitz der Stena Line GmbH & Co. KG in Rostock sowie dem Büro in Kiel.

www.StenaLine.de