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News - Maritime Nachrichten

03.02.2017

Maritime Industrie: Neue Regulierungen könnten auch Marktungleichgewichte verringern

Frankfurt

Neue Regulierungen in der maritimen Industrie sorgen nicht nur für Kostendruck bei Schifffahrtsgesellschaften, sie könnten auch Marktungleichgewichte verringern. Zur Einhaltung der neuen Verordnungen müssen Schiffseigentümer entscheiden, ob sie Investitionskosten für Ballastwasser-Aufbereitungssysteme, Scrubber-Technologie und Klassenerneuerungen aufbringen oder ob sie das betreffende Schiff ab Ende 2017 verschrotten.

 

Die Analyse der KfW IPEX-Bank ergibt, dass etwa 13 % der weltweiten Handelsschiffflotte (Massengutfrachter, Containerschiffe, Öltanker) in den Jahren zwischen 2017 und 2020 möglicherweise verschrottet werden, statt diese Schiffe zur Einhaltung der neuen Verordnungen nachzurüsten. Dies entspricht der Mehrheit aller identifizierten Überkapazitäten der weltweiten Handelsschiffflotte.  

Sind strengere Regulierungen der Rettungsanker für den Handelsschifffahrtssektor?  

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