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News - Maritime Nachrichten

02.09.2016

DFDS: zweite Fährverbindung mit dem estnischen Paldiski

Sailor

Paldiski, Estland

Kopenhagen

Nach Jahren der Zusammenarbeit hat DFDS mit Navirail einen Vertrag über die Übernahme ihrer Fracht- und Passagierlinie zwischen dem estnischen Paldiski und Hanko in Finnland unterzeichnet. Der Vertrag steht unter Vorbehalt der Genehmigung der Wettbewerbsbehörden.

Die Fracht- und Passagierlinie zwischen dem estnischen Paldiski und Hanko in Südfinnland ist künftig Teil des engmaschigen Ostsee-Liniennetzes von DFDS.

Dies ist das Ergebnis eines Vertrages, den DFDS und Navirail, die estländische Eigentümerin der Linie, am 1. September 2016 unterzeichnet haben.

DFDS hat sich verpflichtet, das Schiff der Fährverbindung, die Ro-Pax-Fähre SAILOR, zu chartern und es weiterhin mit der erfahrenen estländischen Besatzung unter estnischer Flagge und unverändert mit acht wöchentlichen Fahrten je Richtung einzusetzen.

„Wir sind mit der eigentlichen Eigentümerin von Navirail, der Merktrans, seit fast zehn Jahren im Gespräch und pflegen eine enge Kooperation. Sie hat bereits Schiffe von DFDS gechartert; im Jahr 2011 haben wir von Merktrans schon die Baltic Scandinavian Line übernommen, die den Fracht- und Passagierdienst zwischen dem nördlich von Stockholm gelegenen Kapellskär und Paldiski betrieben hat.

Diese Linie hat sich für unsere Frachtkunden heute zu einer tragenden Säule im nördlichen Ostsee-Verkehr von und nach Schweden entwickelt“, sagt Anders Refsgaard, Vice President und Head of DFDS' Baltic business.

„Mit dem Vertrag über die Übernahme der Paldiski-Hanko-Linie haben wir heute einen neuen und wichtigen Meilenstein erreicht. Die Einführung einer zweiten Linie nach Paldiski bietet unseren Kunden offensichtliche Vorteile und setzt für DFDS Synergien frei“, sagt Anders Refsgaard.

„Die Linie passt ausgezeichnet zu uns, da eine große Mehrzahl der Kunden, die diese Linie bisher schon nutzten, auch DFDS-Kunden sind. Wir beabsichtigen, Navirails aktuelles System beizubehalten, das absolut zukunftsfähig ist und von den Kunden geschätzt wird. Außerdem sind wir der Auffassung, dass die Kunden von der Möglichkeit profitieren werden, den Service mit unseren anderen Linien und Dienstleistungen zu verbinden.

Dies wird dazu beitragen, dass wir für die Linie eine erfolgreiche Zukunft sichern“, sagt Refsgaard.

  Die Parteien haben vereinbart, über finanzielle Einzelheiten des Geschäfts Stillschweigen zu bewahren.