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News - Maritime Nachrichten

17.10.2016

Österreich: Umweltanwaltschaft fordert Landstromversorgung für Flussschiffe

Spatenstich neue Anlegestelle / Foto WGD Donau

Engelhartszell an der Donau, Oberösterreich

Engelhartszell, Österreich

Die Kreuzschifffahrt auf der Donau boomt. Wegen Platzmangel in Passau weichen immer mehr Schiffe zum Anlegen nach Engelhartszell aus – die Zahl der Anlegungen ist in Engelhartszell von 61 im Jahr 2012 auf 149 im Jahr 2014 und 224 im Vorjahr auf 388 im laufenden Jahr merklich gestiegen.

Um dem "Anlege-Drang" der Schifffahrt in Engelhartszell gerecht zu werden, wird, wie berichtet, bis Mai 2017 eine weitere Anlegestelle errichtet. Das Vorhaben ist grundsätzlich auf Schiene, im Hintergrund setzt aber ein Tauziehen um die Art der Stromversorgung für die anliegenden Schiffe ein. Während die Kreuzfahrtbranche während der Anlegezeit – in vielen Fällen auch über Nacht – aus Kostengründen die Versorgung via eigenes Schiffsaggregat bevorzugt, drängt die Umweltanwaltschaft aus Umweltschutz- und Lärmgründen auf externe Versorgung via "Landstrom". 

Es sei mittlerweile allgemein bekannt, dass die Umrüstung der Betriebsart der elektrischen Versorgung der Fahrgastschiffe während der Liegezeit vom Dieselaggregat auf Landstrom eine wesentliche Verbesserung für den angrenzenden Bereich hinsichtlich Lärm und Abgasentwicklung darstellt, so die Umweltanwaltschaft in einem Schreiben an die zuständige Bezirkshauptmannschaft Schärding. mehr... 

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