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News - Maritime Nachrichten

08.11.2016

Russischer Oligarch rettet die Lloyd-Werft

Bremerhaven

Die renommierte Schiffbauwerft an der Weser hatte kaum noch Zukunftsaussichten- und wurde zeitweilig nur mit Kurzarbeit am Leben erhalten. Es gab kaum Chancen zum Überleben nach dem der Eigentümer der Lloyd-Werft, der Genting-Konzern mit Sitz in Malaysia, seine Schiffneubau-Aktivitäten auf werftenstandorte in Rostock, Wismar und Stralsund an der Ostsee konzentriert hatte, schlidderte die Lloyd-Werft in eine Krise.

Nun haben sie einen neuen Millionen-Auftrag erhalten, über den aber absolutes Stillschweigen vereinbart wurde – aber solch ein frohes Ereignis lässt sich nicht lange geheim halten. Vom Retter vor dem Aus, den schwerreichen Oligarchen Abramowitsch, haben sie einen Auftrag erhalten – zum Bau einer neuen Luxusyacht.

Der Milliardär hatte bereits 2010 auf der Lloydwerft die 115 Meter lange Mega-Yacht „Luna“ bauen lassen. Die damaligen Kosten beliefen sich auf 484 Millionen Euro und der Neubau soll noch größer und entsprechend teuer werden – man hört aber auch, dass die Produktion erst Mitte 2017 beginnen soll.

Eine offizielle Mitteilung seitens der Werft gab es, wie üblich bei Aufträgen von Milliardären aus Russland, nicht.