Suche:

News - Maritime Nachrichten

27.07.2016

Scandlines: Ein Rekord jagt den anderen

Am Samstag, dem 16. Juli 2016 gelang es der Reederei Scandlines zum wiederholten Male, ihren eigenen Rekord zu brechen. Ein Zeichen dafür, dass sich die deutliche Kapazitätserweiterung mit der neuen Hybridfähre „Berlin“ insbesondere in der Hauptsaison bezahlt macht.

Bereits am Samstag, dem 9. Juli 2016, beförderte die neue Hybridfähre „Berlin“ die höchste, jemals verzeichnete Anzahl von PKW an einem Tag auf der Strecke Rostock-Gedser, nämlich 3.007. Damit jedoch nicht genug, denn am vergangenen Samstag, dem 16. Juli 2016 konnte diese Zahl nochmals um etwa 10% gesteigert werden: auf ganze 3.377 PKW an einem Tag auf der Strecke Rostock-Gedser!

Aber nicht nur im PKW-Bereich sind Rekorde geknackt worden, auch im Frachtbereich macht sich die Kapazitätserweiterung der „Berlin“ bemerkbar. So wurde im vergangenen Juni die symbolische Marke der 10.000 LKW-Einheiten pro Monat übertroffen, die seit 2007 als Meilenstein in der Geschichte der Reederei galt. Insgesamt wurden im Juni 10.426 transportierte LKW sowie mehr als 52.000 LKW und Trailer verzeichnet. So viel wie nie zuvor in der Geschichte von Scandlines.

Die Stärkung der Strecke Rostock-Gedser führte bereits 2015 zu positiven Ergebnissen. Hier konnte im Laufe des Jahres ein Anstieg von 9,6 % im PKW-Bereich sowie ein Passagierzuwachs von 6,3 % verzeichnet werden. „Es sieht somit danach aus, dass Urlauber aus beispielsweise Berlin auf dem Weg nach Skandinavien erkannt haben, dass man verglichen mit der Vogelfluglinie mit dieser Route 170 km einsparen kann. Insgesamt erleben beide Dänemarkrouten mehr PKW-Reisende als im Vorjahr und auch für den Herbst bleibt Scandlines ausgesprochen optimistisch“, so Anette Ustrup Svendsen, Communications Manager bei Scandlines.

Der Trend scheint sich somit fortzusetzen und wenn es so weitergeht wie bisher, kann Ende des Jahres 2016 von einem Jahr der Rekorde die Rede sein. Denn wenn ab Herbst das Schwesternschiff „Copenhagen“ neben der „Berlin“ auf der Ostsee hin- und herpendelt, können die bisherigen Kapazitäten nochmals verdoppelt werden – und somit abermals neue Rekorde aufgestellt werden.