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News - Maritime Nachrichten

12.12.2016

Bund kommt Traditionsschiffern entgegen

NDR.de

Monatelang hat die vom Bund geplante Sicherheitsrichtlinie für Traditionsschiffe an den norddeutschen Küsten und Ufern für Unruhe gesorgt. Die Neuregelung würde das Ende der Traditionsschifffahrt bedeuten, hieß es. Nun rudert das Bundesverkehrsministerium zurück und entschärft die Neuregelung.

. "Wir haben die Stellungnahmen der Länder und Verbände ausgewertet. Die Bedenken, die teilweise geäußert worden sind, nehmen wir sehr ernst und haben daher die Vorschriften angepasst, wo es möglich ist - ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen", teilte der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, auf der

 Internetseite des Ministeriums mit.

Ausnahmen für denkmalgeschützte Schiffe

Unter anderem sollen die Brandschutzauflagen erleichtert worden sein. Eine komplette Brandschutzausrüstung wird demnach erst ab 50 Passagieren an Bord gefordert. Zudem wurden Übergangsfristen verlängert. Bei denkmalgeschützten Schiffen besteht die Möglichkeit, Ausnahmen zuzulassen, wenn die Gefahr besteht, dass das Schiff seine Denkmaleigenschaft durch Umbauten verlieren würde. Die absolute Festlegung von Süllhöhen, also die Einfassung von Öffnungen im Deck von Schiffen und Booten, wurde gestrichen. mehr...