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News - Maritime Nachrichten

08.08.2016

Nach dem Besuch der Färöer-Inseln startete MS „Astor“ die Heimreise

Auf See

Nach dem Verlassen von Reykjavik fand am Abend in der Astor-Lounge eine stimmungsvolle Crew-Show mit Crewmitgliedern aus allen Bereichen statt. Mit einer Klung Klung-Musik-Darbietung vom indonesischen Servicepersonal und einer recht ulkigen Balletgruppe der Stewards wurden die Gäste eingestimmt. Das Märchen vom verlorenen Schuh, den bösen Schwestern, Aschenpuddel und „Ich bin der schöne Prinz“, stellten die Mitglieder der Rezeption und Ausflugsleitung vor.

Mit dem Schlager „Glocken von Rom“ trugen die Reiseleiterin und ihre drei männlichen Akteure einen witzigen erotisch anzüglich gespielten Gag vor. Den Schlussakkord setzten Showmitglieder unter anderem mit „Big Larry“ – dem Hoteldirektor als „Big African Mama“ und dem Song „I am Sailing“.    

Tagsdrauf folgten wieder eine Zeitumstellung, ein Seetag und ein Vortrag über den Basstölpel, den Charaktervogel des Nordatlantiks. Anschließend herrschte freudige Stimmung auf den Außendecks – der Kapitän hatte zum zünftigen Frühschoppen einladen, zum besten Bier der Welt: dem Freibier!

Die Zeit verlief wie im Flug mit Kreativ-Workshops, Vorträgen und noch viele andere Möglichkeiten. Wer wollte, der konnte etwas über den „ClubColumbus“ erfahren und zur frühen Abendstunde einen vergünstigten Drink zur „Happy hours“ genießen. Nach dem Dinner begeisterte der in Reykjavik zugestiegene Bassbariton Nils Schwarzenberg in der Astor Lounge alle Zuhörer. Mit seiner kräftigen Stimme trug er gefühlvolle Balladen und Melodien berühmter Musicals vor – die das Publikum mit langanhaltendem Beifall honorierte.    

Den vorletzten Hafenliegeplatz, unweit vom Fährterminal, in Tórshavn auf der Insel Streymoy im Färöer-Archipel wurde zur frühen Morgenstunde erreicht. Vier Ausflüge bot man hier an. Ob Panoramafahrt, Küstendörfer oder der Besuch der Meeresklippen von Vestmanna – die Wahl fiel mir nicht leicht. Ich entschloss mich für einen ausgedehnten Spaziergang durch die nahgelegene Altstadt Tinganes. Auf meinem Weg lag der Leuchtturm in unmittelbarer Hafennähe, die traditionellen mit Grassoden gedeckten Holzhäuser und die Domkirche „Havnar kirkja“ auf dem („Úti d Reni“) Berg. Weiter nahm ich auch die bunten Häuser am Fischerei- und Sportboothafen in Augenschein. Das Panorama auf der Landzunge erinnerte mich mit den bunten Häusern ein wenig an den Nyhavn in Kopenhagen.

 

Nicht wenige Gäste, vornehmlich das weibliche Geschlecht, nutzten von „Oasis“-Beauty, Spa- und Wellness-Angebote. Spa-Chefin Cloete Luzann aus Namibia und ihr Team offerierten Verwöhn- und Gesichtsbehandlungen, Massagen und Anti-Aging-Behandlungen – natürlich auch für den Mann!

Dieser Abend stand ganz im Zeichen der letzten gesellschaftlichen Begegnung: Dem Abschieds-Gala-Abendessen, der Abschiedsvorstellung des Bühnen-Ensembles mit ihren Show-Highlights dieser Kreuzfahrt und der persönlichen Verabschiedung des Kapitäns Sergiy Strusevich, seinen Offizieren und der Besatzung von den Gästen der MS „Astor“ mit dem bekannten Song: „We Are The World!“   

Ein letzter Seetag trennte uns noch von Bremerhaven, dem Start- und Zielhafen dieser ansehnlichen Reise. Abermals gab es Zeit zur Erholung und Zerstreuung oder die Höhepunkte vor dem geistigen Auge Revue passieren zu lassen. Dazu zähle ich auch die Behaglichkeit an Bord – das Essen, den Service und all die anderen Angebote, um hier nur die vielen hervorragenden Lektoren-Beiträge zu nennen, die die Tage auf der MS „Astor“ interessant abrundeten.