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News - Maritime Nachrichten

22.08.2016

DIT & DAT: Dreamlines oder doch nur Nightmare-Lines?

Dr. Arndt Roller/Foto: Ulrich Perrey

Carnival Maritime / Hamburg

Führende Billig Flaggen Länder

Source CLIA

Hamburg

Zum 1. August, nach knapp 4 Monaten ( Gibt's doch gar nicht... doch bei Roller), hat CEO Roller die Traumschmiede "in besten Einvernehmen" verlassen. Gründer Felix Schneider, der gerade 14 Mio. frisches Kapital eingesammelt hat und damit kurzfristig wieder aus dem Schneider ist, kümmert sich wieder um das Tagesgeschäft. Keep on Dreaming.

Nicht nur beim Vernichten von Investoren-Beteiligungen, sondern auch beim Verschleiß von Personal nimmt DREAMLINES eine Spitzenstellung ein. Anfang April hatte Europas größte Online-Kreuzfahrtenportal Dr. Arndt Roller zum CEO bestellt. Er sollte "das starke Wachstum und globale Expansion vorantreiben".  Der ausgewiesene Online-Experte wurde der Online-Kupplungsbörse PARSHIP abgeworben, wo der gute Dr. "alle 11 Minuten verliebt sich ein Single bei Parship" welches von Stiftung Warentest Ausgabe 2/16 attestiert wurde.   

Das Kompetenzzentrum CARNIVAL MARITIME, liebevoll "Big Brother is watching you" getauft, wurde von der italienischen Klassifizierungsgesellschaft RINA mit ISO 14001 and BS OHSAS 1800, zertifiziert.  Auch freut sich das in Hamburg ansässige Kontrollzentrum auf Zuwachs. So sollen bis zu 51 Personen des Maritime Department von Cunard und P&O von Carnival UK in Southampton nach Hamburg übersiedeln. Mit Brexit hat das nichts zu tun,  amused sind the betroffenen allerdings auch nicht. Carinival Maritime wurde nach der Costa Concordia Katastrophe gegründet und überwacht alle Schiffe der Costa Group und zukünftig auch die Flotte von Cunard und P&O Cruises.   

BILLIG UNTER FREMDER FLAGGE: Und wieder grüßt das Murmeltier. Ein beliebtes Thema, welches leider all zu oft Fakt und Fiktion vermischt und die  subjektive Meinung des Schreiberlings kundtut, als den wahren Kern der ernsten Thematik widerspiegelt. So hatte auch die ZEIT am 17. August einen Artikel veröffentlicht: " Extreme Arbeitszeiten, niedrige Löhne, kaum Steuern: Deutsche Kreuzfahrt-Anbieter registrieren ihre Schiffe nach Recherchen der ZEIT ausnahmslos im Ausland."  Der Artikel hat  unterschiedliche Emotionen geweckt welche eine Vielzahl von Kommentaren belegten.

SEATRADE WHITE PAPER: Auf halbem Wege hat das Kreuzfahrtschiff-Orderbuch ein Rekordniveau erreicht, mit einem Volumen von 44 Milliarden Dollar!
Aber auch in die Renovierung ihrer Flotten investieren die Reedereien, so zeigt die SEATRADE Studie, das im Zeitraum vom 1. Januar bis Ende Juni 2016, 40 Schiffe, etwa 10% der Weltflotte, renoviert wurden. Für nur 11 Kreuzfahrtschiffe lagen Zahlen vor, diese summierten sich auf stolze 432 Mio. US$. Seatrade schätzt die Gesamtsumme auf 1 Milliarde US$, siehe Bericht Refurbishment...